Beim Rummelsberger Jahresfest ist auch die EVHN vor Ort um mit Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen.
Veranstaltungskalender
May
www.evhn.de/sabine.jost Allgemeine Studienberatung
Studiengangsleiter Prof. Dr. Klaus Schellberg und Jonas Wittmann M.A., Studiengangskoordinator, sowie ein Master-Student oder eine Master-Studentin informieren Sie online über alles Wissenswerte rund um den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sozialmanagement, z. B. zur inhaltlichen Ausrichtung und Zulassungsvoraussetzungen und beantworten gern Fragen - online und ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen (link siehe unten).
Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann, Tel. 0911 27253-888.
Nächster Studienstart: 1. Oktober 2026, Online-Bewerbung ab 1. Mai 2026 möglich, Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026.
Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement
Weitere online-Info-Termine für MSM-Studieninteressierte, jeweils von 18.00-19.00 Uhr, zoom-link siehe unten.
- Mo 08.06.
- Mo 06.07.
- Mo 13.07.
- Mi 15.07.
Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann
Die vocatium-Messe ermöglicht Schülerinnen und Schülerin gut vorbereitete, überwiegend terminierte Gespräche mit den Beraterinnen und Beratern der Aussteller: Hochschulen, Ausbildungsbetriebe, Fachschulen und Institutionen). Die EVHN ist mit Studienberaterinnen und -beratern sowie Studierenden vor Ort.
Studienberatung EVHN: Sabine Jost, www.evhn.de/sabine.jost
Informationen zum Studium, Bewerbung, thematische Schwerpunkte, ohne Anmeldung, online (zoom-link siehe unten). Das Studium Pädagogik der Kindheit (B.A.) qualifiziert für das pädagogische Arbeiten mit Kindern im Kontext von Erziehung, Bildung und Betreuung. Kinder als Akteure ihrer Entwicklung zu unterstützen, zu begleiten und auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gezielt zu fördern, steht im Mittelpunkt des Studiums.
Das Aufwachsen von Kindern passiert häufig unter ungleichen Ausgangsbedingungen, sei es aufgrund von Armut, (Bildungs-)Benachteiligung, Begabungspotentialen, familiäre Migrationsgeschichte, religiöse Zugehörigkeit und hat sich gewandelt. Betreuung außerhalb der Familie und damit in Institutionen beginnt früher, bei zunehmendem Umfang der Fremdbetreuung. Dabei entstehen sowohl für die Institutionen der Kindheit, die Kinder und ihre Familien Herausforderungen, denen professionell durch Beratung, passgenaue Unterstützungs- und Bildungsmöglichkeiten und Leitung zu begegnen ist.
Ziel des Studiengangs ist es, mit den Studierenden das notwendige Wissen und Können, sowie eine professionelle Haltung zu erarbeiten, um sie für die Aufgaben in den Handlungsfeldern Kita, Schulsozialarbeit, heilpädagogische Einrichtungen, Ganztagsbetreuung, Familienzentren, aber auch für die Bereiche wie Jugendamt, Aus-, Fort- und Weiterbildung, sowie Beratungsstellen und Fachberatung zu befähigen.
Aktuelle wissenschaftliche Befunde zur kindlichen Entwicklung, Didaktik, Lernen und Bildung sowie Rechtsgrundlagen und ein begleitend zu den Studiensemstern entwickeltes Praxiskonzept rahmen den Studiengang.
So kann bei uns studiert werden:
• grundständig in Vollzeit (grundständig: 7 Semester)
• kompakt in Teilzeit im Anschluss an die Erzieher/-innen-Ausbildung oder eine gleichwertige pädagogische Vorqualifikation (kompakt: 6 Semester)
Die Absolventinnen und Absolventen tragen den Titel Kindheitspädagoge/Kindheitspädagogin (B.A.) und erhalten mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums die staatliche Anerkennung.
www.evhn.de/paedagogik-der-kindheit - online-Bewerbung am 1. Mai möglich
zoom-Raum siehe Link am Seitenende
Am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, informiert die EVHN beim Bayerischen Kirchentag am Hesselberg Studieninteressierte über ihre Studiengänge, Standnummer 43-44.
www.evhn.de/sabine.jost Allgemeine Studienberatung
June
Studiengangsleiter Prof. Dr. Klaus Schellberg und Jonas Wittmann M.A., Studiengangskoordinator, sowie ein Master-Student oder eine Master-Studentin informieren Sie online über alles Wissenswerte rund um den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sozialmanagement, z. B. zur inhaltlichen Ausrichtung und Zulassungsvoraussetzungen und beantworten gern Fragen - online und ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen (link siehe unten).
Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann, Tel. 0911 27253-888.
Nächster Studienstart: 1. Oktober 2026, Online-Bewerbung ab 1. Mai 2026 möglich, Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026.
Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement
Weitere online-Info-Termine für MSM-Studieninteressierte, jeweils von 18.00-19.00 Uhr, zoom-link siehe unten.
- Mo 06.07.
- Mo 13.07.
- Mi 15.07.
Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann
Download ausführliches Programm

Jugendarbeit mit angemessener Zuversicht für die großen Veränderungsprozesse und offenen Augen für die globalen Herausforderungen weiterzuentwickeln, ist das Anliegen der Tagung „Jugendarbeit for Future?!“ an der Evangelischen Hochschule Nürnberg.
Die sozial-ökologische Transformation geht mit vielen und starken Gefühlen einher: Offenkundig ist es, dass z. B. die Klimakrise und das Artensterben Ängste, Frustration, Schuld, Scham und Wut hervorrufen können (vgl. u.a. Niessen & Peter 2022; Grund, Singer-Brodowski & Büssing 2024). Aushandlungsprozesse darüber, was als gerecht empfunden und erlebt wird, werden in dieser Zeit großer Veränderung emotional engagiert geführt. Zugleich gibt es eine ganze Reihe positiver Gefühle, die im Kontext einer sozial-ökologischen Transformation von großer Relevanz sind, z. B. Naturverbundenheit, Spaß, Dankbarkeit, Zuversicht, Zusammengehörigkeitsgefühl und Mut (vgl. u.a. Singer-Brodowski & Büssing 2024; Valentin, Händel & Regelous 2026). Positive und negative Gefühle sind entscheidend dafür, wie Menschen den gegenwärtigen Veränderungen begegnen und inwiefern sie sich in die Gestaltung von Transformationsprozessen einbringen.
Die Fragen, die sich für eine Theorie und Praxis von Kinder- und Jugendarbeit daran anschließen, sind vielfältig (Valentin 2023). Zum Beispiel: Wie kann in der Kinder- und Jugendarbeit eine „pädagogische Praxis“ entwickelt werden, „in der Emotionen“ rund um Themen der Nachhaltigkeit „in einer sicheren Atmosphäre erlebt, ausgedrückt und verstanden werden können“, wie es zahlreiche internationale Studien, die sich mit Emotionen und transformativen Lernen befassen, fordern? (Singer-Brodowski & Büssing 2024, S.1, eigene Übersetzung). Welche Gefühle im Kontext von (Nicht-)Nachhaltigkeit erleben Kinder- und Jugendliche, die die Einrichtungen Offener und verbandlicher Jugendarbeit besuchen? Wie sind diese Emotionen möglicherweise auch mit Geschlechterverhältnissen verwoben (Brebeck& Liedholz 2022; Böhnisch 2020)? Und wie kann ihnen Gehör verschafft werden? Welche pädagogischen Antworten können in der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt werden und welche Beispiele für eine Fokussierung auf positive Emotionen gibt es? Wie könnte eine regenerative Praxis als transformativer Zugang in der Kinder- und Jugendarbeit aussehen? (Or 2022)
Ziel der Tagung ist es, sowohl praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Arbeiten vorzustellen, als auch verschiedene Akteursgruppen miteinander in den Dialog zu bringen: vor allem Fachkräfte und Wissenschaftler:innen, aber auch interessierte Ehrenamtliche, Jugendliche, sowie jugendarbeitspolitische Akteur:innen und Polikter:innen sind willkommen.
Einladung zur Mitwirkung
In der Mittagszeit besteht die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen und die eigene Arbeit zu präsentieren und dazu in Austausch zu treten. Gesucht werden Gesprächspartner:innen sowohl aus der Forschung als auch aus der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit, die sich mit dem hier skizzierten Themenfeld auseinandersetzen (z. B. Poster, Handreichungen, Materialien, Bilder von Projekten). Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 30.5.26 per Mail (youthwork@evhn.de)!
Wir freuen uns, dass wir bereits Zusagen vom Deutschen Jugendinstitut (Arbeitsstelle Europäische Jugendpolitik), der Universität Hamburg (GEBe-Methode), der IKU GmBh Berlin, dem Kreisjugendring München-Stadt (Future Camp), dem COCO Stadtlabor Cottbus, dem Bayerischen Jugendring und der Evangelischen Hochschule Nürnberg (Emotionen & generative KI) haben.

Tagungsorganisation
Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes Kinder- und Jugendarbeit entstand im Jahr 2023 eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe mit der Bezeichnung „Forschung zu Jugendarbeit in Zeiten einer sozial-ökologischen Transformation“. Sie dient dem Austausch zu Forschungsarbeiten und Hypothesen zu dem Themenbereich und aus diesem Arbeitszusammenhang ist eine Tagungsreihe entstanden.
Die Tagung wird von der Evangelischen Hochschule Nürnberg in Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring und der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit realisiert.
Prof. Dr. Katrin Valentin & Charlotte Persitzky youthwork@evhn.de
Anmeldung und weitere Informationen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung ist jedoch notwendig.
Anmeldung: https://eveeno.com/250804037
Download ausführliches Programm
Die Tagung findet am 13.6.26 von 11 bis 16:30 Uhr an der Evangelischen Hochschule Nürnberg statt. Eingang Roonstr. 27 (barrierefrei), 90429 Nürnberg
Lernberaterinnen und Lernberater begleiten den Lernkulturwandel
Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein und erschließen individuelle Ressourcen.
Dieser Lehrgang vermittelt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung, um sowohl in der Einzelberatung als auch in kollektiven Lernsettings (z.B. im Unterricht, Studium oder in der betrieblichen Ausbildung) lernfördernd auf Lernende einwirken zu können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beratung Lernender in der Sekundarstufe II und (junger) Erwachsener.
Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in verschiedenen Berufsfeldern eine praxisnahe, hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen weiterführenden Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten.
Aufbau, Inhalte und Abschluss
Die Qualifizierung umfasst vier 1,5-tägige Präsenzseminare (à 14 Unterrichtseinheiten - UE) sowie integrierte Lern- und Übungsphasen und zusätzliche virtuelle Phasen, die dem Umfang von weiteren vier 1,5-tägigen Seminaren (à 14 UE) entsprechen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen oder Klassencoachings (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab.
Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Diploma „Lernberaterin (HAW)/Lernberater (HAW)“ *.
*HAW = Hochschule für angewandte Wissenschaften
Die Studieninhalte
Präsenz: 19./20.06.26
Modul 1: Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Beratungsangebote bedarfsgerecht gestalten
Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
Zielgruppenanalyse: Mit Elementen aus dem Design Thinking und Sinus Milieus zur bedarfsgerechten Gestaltung von Beratungsangeboten und Unterricht
Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
Präsenz: 03./04.07.26
Modul 2: Beratungsgespräche professionell führen
Rahmenbedingungen für Beratungsgespräche
Grundhaltung und Wirkfaktoren in Beratungsprozessen
Vom Problem zur Lösung: Der rote Faden im Beratungsgespräch
Gesprächstechniken, Frageformen und kreative Methoden für die Beratung
Praktische Übungen für die Beratungspraxis
Virtuell: 25./26.09.26
Modul 3: Wie Lernen geht – Psychologische Grundlagen I
Theorien des Lernens
Folgerungen für gutes Lehren und Lernen
Anlässe für Lernberatung erkennen und bewerten
Virtuell: 23./24.10.26
Modul 4: Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II
Neuropsychologische Grundlagen zu Lernen und Veränderung
Entwicklungspsychologische Aspekte (Jugend- und Erwachsenenalter)
Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
Aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse als Entwicklungsaufgabe
Migration und Vielfalt als individuelle und gesellschaftliche Entwicklungs- und Gestaltungsaufgaben
Präsenz: 20./21.11.26
Modul 5: Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten
Lernen bei „Neurodiversität“, Umgang mit ADHS (im Erwachsenenalter)
Lernrelevante Erlebens- und Verhaltensauffälligkeiten, z.B. Depression & Prüfungsangst
Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie
Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in der Beratung
Virtuell: 22./23.01.27
Modul 6: Wie Lernen in Gang kommt
Motivation und Emotion beim Lernen
Motivationsdiagnostik
Interventionen zur Verbesserung der Motivation
Motivationsförderung durch Klassen-Coaching
Virtuell: 19./20.02.27
Modul 7: Lernkompetenz und Lernstrategien
Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
Zielgruppenspezifische Lernstrategien – für die Beratung Einzelner oder im Klassenkontext
Wie Wissenstransfer gelingt
Präsenz: 12./13.03.27
Modul 8: Herausforderungen der Lernberatung
Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen und Diversität im Unterricht
Lernberatung bei Sprachbarrieren
Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
Konflikte im Klassenkontext – Hintergründe und Werkzeuge zur Konfliktklärung
Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
Abschlusskolloquium: 12.06.27 (in Präsenz)
Abgabe Hausarbeit: 30.04.27
Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.
Virtuelle Kaffeeküche
Zusätzlich werden zum Austausch untereinander virtuelle Kaffeeküchen angeboten. Diese Termine sind nicht verpflichtend und werden nach Kursbeginn bekannt gegeben.
Virtuelle Veranstaltungen
Der virtuelle Teil des Lehrgangs wird an den angegebenen Daten synchron über Zoom durchgeführt und außerdem über asynchrones Arbeiten mit Moodle sowie per E-Mail. Für das Arbeiten mit Zoom ist eine technische Ausstattung mit einem Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset) erforderlich.
Es werden Unterlagen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt sowie weitere Aufgaben z.B. in Foren zur Bearbeitung freigegeben.
Zugangsvoraussetzungen
- Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
- Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
- Fachtätigkeit in Bibliotheken
- Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)
In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!
Zielgruppe
- Beratungslehrkräfte ab Sekundarstufe II
- Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
- Kursleiter:innen in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
- Berater:innen in Hochschulen
- Sozialpädagog:innen z.B. bei Bildungsträgern
- Ausbilder:innen im beruflichen Kontext
- Mitarbeitende in Bibliotheken und Lernzentren
- Mitarbeitende in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
- Nachhilfelehrkräfte
2.590 Euro
inkl. Lehrgangsmaterialien
Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular.
Demenz betrifft nicht nur die erkrankte Person, sondern auch die Menschen im Umfeld. Kostenfreies Webinar für Angehörige, Interessierte und für alle, die mehr verstehen und sicherer im Umgang werden möchten. Es geht um Grundlagen: Was ist Demenz? Umgang im Alltag und Kommunikation mit Betroffenen. Und es gibt Raum für Fragen. Online per Zoom (Link wird vor Veranstaltungsbeginn im Moodle Raum freigeschaltet), kostenfrei, mit Anmeldung über "moodle".
Interkulturelle(r) Trainer(in) - Nürnberger Modell: In einer globalisierten und von Migration gekennzeichneten Welt treffen – privat und beruflich – Menschen mit unterschiedlichen kulturellem und religiösem Hintergrund aufeinander. Unsere Gesellschaft wird zunehmend diverser. Durch biografische Erlebnisse, subjektiv geprägte Wahrnehmungs- und Deutungsmuster sowie kulturell gewachsene Normen- und Wertsysteme entstehen zahlreiche Chancen, aber auch Konflikte. Wenn eigene und fremde Kulturen, Nationalitäten und religiöse Zugehörigkeiten aufeinandertreffen, benötigen Menschen interkulturelle und religionssensible Kompetenz, um angemessen und wirkungsvoll handeln zu können. Damit interkulturelle Interaktionen gelingen, ist es notwendig, einerseits den eigenen kulturellen und religiösen Habitus zu reflektieren und andererseits aufgeschlossen zu sein gegenüber Anderen. Zu einer Zeit, in der rechtspopulistische und rassistische Positionen im Aufschwung sind, ist dies nötiger denn je.
Im Lehrgang werden sowohl interkulturelle, interreligiöse als auch didaktisch-methodische Kompetenzen vermittelt, welche die Teilnehmenden dazu befähigen, selbst interkulturelle Trainingseinheiten zu planen und durchzuführen.
Zielgruppe
Mitarbeitende bzw. Führungskräfte in sozialen, wirtschaftlichen, pädagogischen, pflegerischen und pastoralen Arbeitsfeldern, die sich profundes Wissen zu interkultureller und interreligiöser Kompetenz, interkultureller Öffnung und Diversity Management aneignen und Trainings hierzu durchführen (und organisieren/begleiten) möchten.
Inhalte und Termine
Modul 1: Grundlagen Interkulturellen Lernens (26./27.06.26)
• Das Eigene und das Fremde als kulturreflexiver Ausgangspunkt
• Basale Kulturtheorien und der Stellenwert von Normen, Werten sowie der (verbalen und non-verbalen) Kommunikation
• Elementare Prinzipien interkultureller Kommunikation und Kompetenz
• Problem- bzw. Konfliktfelder interkultureller Interaktion
Modul 2: Diversität und kulturelle Vielfalt im gesellschaftlichen Kontext (18./19.09.26)
• Interkulturelle Vergesellschaftung – diskutiert an den Begriffen Individualisierung,
Habitus, Milieu, Diversität und Intersektionalität
• Zentrale Begriffe und ihre politische Semantik: interkulturell, transkulturell und multikulturell
• Postmigrantische Gesellschaft – ein theoretischer und empirischer Zugang
• Zur Kulturalisierung von sozialen und strukturellen Problemen
• Verschiedene Modelle zur Beschreibung und zum Vergleich von Kulturen
• Aufschwung des Rechtsextremismus – Ausstrahlung in Gesellschaft und Gegenbewegungen
Modul 3: Werteorientierungen und ihre religiös/ethischen Grundlagen (13./14.11.26)
• Demokratische Werte und Normen als Basis sozialen Handelns und Zusammenlebens
• Weltanschauliche und religiöse Heterogenität in post-migrantischen Gesellschaften
• Voraussetzungen und Herausforderungen interreligiöser Kommunikation
• Religiöses Othering im Kontext von Migration
• Radikalisierung von kulturellen und religiösen Haltungen, Positionen und Praktiken
• Postkoloniale Reflexionen zu Migration, Kultur und Religion
Modul 4:Antirassissmus, Intersektionalität, Diversität - Interkulturelles Konfliktmanagement (15./16.01.27)
• Diskriminierung und Intersektionalität – Erscheinungsformen, Haltungen, Antirassismusarbeit im Rahmen von Anti Bias Konzept
• Interkulturelles Konfliktmanagement – Grundlagen und Vorgehen
• Definition von Konflikten und typischen Konfliktmustern (u.a. Glasl Modell)
• Methoden der Konfliktmoderation
• Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
Modul 5: Didaktische Kompetenz und Gestaltung von Workshops im interkulturellen Kontext (05./06.03.27)
• Das eigene Verständnis in der Rolle des/der interkulturellen Trainers/Trainerin
• Entwicklung interkultureller Trainings (z.B. Auftragsklärung, Konzeptentwicklung,
Trainingsgestaltung, Transfersicherung)
• Methodische Trainingsdesigns im interkulturellen Kontext
• Interkultureller Methodenkoffer
Modul 6: Interkulturelle Öffnung von Organisationen - Diversity Management (23./24.04.27)
• Struktur, Kultur und Entwicklung von (interkulturellen) Organisationen
• Prinzipien und Mechanismen interkultureller Öffnung
• Konfliktklärung und interkulturelle Entwicklung in Teams, Organisationen und Gruppen
• Diversity Management
• Praxisbeispiele interkultureller Öffnung
Modul 7: Berufsfeldbezogener Praxistransfer (25./26.06.27)
• Interkulturelles Kompetenztraining – eine Marktanalyse Entwicklung eines eigenen Trainerprofils und eigenständiger Akquisestrategie,
Reflexion eigener Positionierung Zusammenstellung eines eigenen Werkzeugkoffers
• Schriftliche Planung, Durchführung und Auswertung eigener Trainingssequenzen
Zeitstruktur
Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.30 Uhr
Websessions
Termine für drei Websessions á 90 Minuten werden noch bekannt gegeben.
Umfang
98 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten in Präsenz
8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten in Websessions
Zusätzliches E-Learning-Angebot über einen Moodle-Kursraum des Lehrgangs.
Abschluss
Interkultureller Trainer (HAW) / Interkulturelle Trainerin (HAW)*
Diploma der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und die erfolgreiche schriftliche Darstellung und Durchführung einer eigenen Trainingssequenz innerhalb der Module nach Vereinbarung.
*HAW = Hochschule für angewandte Wissenschaften
Hinweis: Interkulturelle Trainer und Trainerinnen nach dem Nürnberger Modell haben die Möglichkeit in einen Trainerpool an der EVHN aufgenommen werden.
Lehrgangsgebühr
2.490,- Euro
inkl. Kolloquium und Lehrgangsmaterialien
Zulassungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Fach
- Berufserfahrung
- Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Bitte fragen Sie nach!
- Teilnehmende mit eigener Migrationserfahrung sind uns sehr willkommen.
Dozentinnen und Dozenten
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die sich mit Migration und Integration befassen, breite Erfahrungen in interkulturellen Arbeitsfelder besitzen und/oder profunde Kenntnisse in (interkultureller) Organisationsentwicklung einbringen.
In Zusammenarbeit mit XENOS
XENOS Nürnberg ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der interkulturellen Kommunikation. Wir verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Workshops für verschiedenste Zielgruppen und in der Ausbildung von Trainer*innen. Der Verein stellt auch einige Referent*innen dieses Zertifikatslehrgangs. Da bei XENOS Nürnberg Personen mit und ohne Einwanderungsgeschichte mitarbeiten, fließen unterschiedliche persönliche Erfahrungen in die Seminararbeit ein. Zum Profil von XENOS Nürnberg gehört der Einsatz für gesellschaftliche Diversität und den Erhalt der liberalen Demokratie - gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus. (siehe auch www.xenos-nuernberg-ev.de)
Leitung
Prof. Dr. Kathrin Winkler, Professorin für Religionspädagogik / Interkulturelle Theologie
Mail: kathrin.winkler@evhn.de
Prof. Dr. Gerhard Wirner, Professor für Sozialmanagement / Soziologie
Mail: gerhard.wirner@evhn.de
Dr. Beatrix Taumann
Vorstand XENOS Nürnberg
Bernhard Jehle
Moderator, Vorstand XENOS Nürnberg
Kontakt
Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang@evhn.de
Christa Stahl-Lang, M.A.
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang@evhn.de
Der Gedanke an die eigene Lebenssituation im höheren Lebensalter beschäftigt viele Menschen. Pläne werden geschmiedet, Vorsorgeregelungen getroffen. Doch wie sieht dies bei Menschen aus, die dabei nicht auf die direkte Unterstützung von Kindern zurückgreifen können, sei es, weil sie kinderlos geblieben sind oder die eigenen Kinder zu weit weg wohnen, um bei alltäglichen Anforderungen zu helfen? Welche Herausforderungen stellen sich Menschen, die ohne Kinder ins Alter blicken? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es dann? Worauf sollte bei der Vorbereitung auf den Fall von Krankheit oder Pflegebedarf geachtet werden? Es sollen Antworten auf diese Fragen gegeben werden durch fachlichen Input und im gegenseitigen Austausch mit anderen Betroffenen. Referentin ist Prof. Dr. Christine Brendebach von der EVHN gemeinsam mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Pflegepädagogik der EVHN.
Eine Kooperation der Dekanatsfrauenbeauftragte im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Nürnberg mit der EVHN.
und Anmeldung - siehe bitte Link unten.
Kosten: 6 Euro
Die vocatium-Messe ermöglicht Schülerinnen und Schülerin gut vorbereitete, überwiegend terminierte Gespräche mit den Beraterinnen und Beratern der Aussteller: Hochschulen, Ausbildungsbetriebe, Fachschulen und Institutionen). Die EVHN ist eine von 22Hochschulen, die sich auf der vocatium in Nürnberg präsentieren. Eintritt frei.
Studienberatung EVHN: Sabine Jost, www.evhn.de/sabine.jost
July
Eine Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring und der BAG okja.
Themen, Mitwirkende und Programm werden ergänzt.
https://www.evhn.de/katrin.valentin Prof. Dr. Katrin Valentin
Studiengangsleiter Prof. Dr. Klaus Schellberg und Jonas Wittmann M.A., Studiengangskoordinator, sowie ein Master-Student oder eine Master-Studentin informieren Sie online über alles Wissenswerte rund um den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sozialmanagement, z. B. zur inhaltlichen Ausrichtung und Zulassungsvoraussetzungen und beantworten gern Fragen - online und ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen (link siehe unten).
Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann, Tel. 0911 27253-888.
Nächster Studienstart: 1. Oktober 2026, Online-Bewerbung ab 1. Mai 2026 möglich, Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026.
Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement
Weitere online-Info-Termine für MSM-Studieninteressierte, jeweils von 18.00-19.00 Uhr, zoom-link siehe unten.
- Mo 13.07.
- Mi 15.07.
Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann
Studiengangsleiter Prof. Dr. Klaus Schellberg und Jonas Wittmann M.A., Studiengangskoordinator, sowie ein Master-Student oder eine Master-Studentin informieren Sie online über alles Wissenswerte rund um den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sozialmanagement, z. B. zur inhaltlichen Ausrichtung und Zulassungsvoraussetzungen und beantworten gern Fragen - online und ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen (link siehe unten).
Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann, Tel. 0911 27253-888.
Nächster Studienstart: 1. Oktober 2026, Online-Bewerbung ab 1. Mai 2026 möglich, Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026.
Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement
Weiterer online-Info-Termin für MSM-Studieninteressierte, jeweils von 18.00-19.00 Uhr, zoom-link siehe unten.
- Mi 15.07.
Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann
Online-Informationen über alles Wissenswerte rund um den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sozialmanagement, z. B. zur inhaltlichen Ausrichtung und zu Zulassungsvoraussetzungen. Mit Jonas Wittmann M.A., Studiengangskoordinator - online und ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen (link siehe unten).
Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann, Tel. 0911 27253-888.
Nächster Studienstart: 1. Oktober 2026, Online-Bewerbung ab 1. Mai 2026 möglich, Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026.
Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement
Jonas Wittmann, www.evhn.de/jonas.wittmann
October
Neuer Kurs ab Oktober 2026
Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt. Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt. Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.
Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (link) nach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.
Zielgruppen
Psycholog*innen, Ärtz*innen, Fachkräfte im Pflegebereich, Heilpädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, seelsorgerische Berufe, Theolog*innen
Umfang
Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):
7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)
Der Workload der Weiterbildung entspricht ca. 270 Stunden inklusive Selbstlerneinheiten (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 330 Stunden inklusive Selbstlerneinheiten)
Zulassungsvoraussetzungen
Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufemindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeldpsychische Stabilität
Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/FV-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
Inhalte und Termine
30./31.10.2026
Einführung in die Psychotraumatologie I und zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit I
Geschichte der Psychotraumatologie
Basisstrategien traumzentrierter Arbeit
Modelle im Traumaverständnis
Überblick zu traumazentrierten Arbeitsfeldern
Traumasensible Haltung
Selbstfürsorge- und Mitarbeiter/-innenfürsorge
13./14.11.2026
Praxis und Reflexion I
Reflexion der eigenen beruflichen Rolle
Beziehungsgestaltung in traumazentrierten Arbeitsbereichen I
15./16.01.2027
Praxis und Reflexion II
Selbsterfahrung
Beziehungsgestaltung in traumazentrierten Arbeitsbereichen II
19./20.02.2027
Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit; Ebenen der Stabilisierung (individuell und milieuspezifisch)
Traumafolgeproblematik
Traumaspezifische Behandlungsmethoden
Psychische Stabilisierung und Affektregulation Grundwissen I
12./13.03.2027
Ebenen der Stabilisierung III; Traumaverarbeitung und Integration in beraterischen und pädagogischen Kontexten
Körperliche Stabilisierung
Interaktionelle Elemente der Stabilisierung
Traumaspezifische Krisenintervention
Traumaverarbeitungsprozesse (Umgang, Unterstützung und Begleitung)
Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung
16./17.04.2027 (Samstag 9:00 – 15:30 Uhr)
Grundlagen der Beratungsplanung; Möglichkeiten und Grenzen der Beratung
Grundlagen der Beratungsplanung
Orientierung Beratungsplanung und Planungsprozess an verschiedenen Variablen
Möglichkeiten und Grenzen
04./05.06.2027
Traumaspezifische Beratung mit verschiedenen Zielgruppen; Möglichkeiten und Grenzen
Beratung im Kontext Migration/Flucht und sexualisierter Gewalt sowie in Risikoberufen
Lebensphasenspezifische Beratung
Traumasensibles Gestalten des Endes der Beratungsbeziehung
Indikationen zur Weiterverweisung in andere Therapieformen
Stabilisierung (Fortsetzung)
02./03.07.2027
Ebenen der Stabilisierung (individuell und milieuspezifisch) II
Psychische und körperliche Stabilisierung, Affektregulation (Vertiefung)
Soziale Stabilisierung
Optionaler Schwerpunkt Traumapädagogik
Dieser wird nur angeboten, wenn eine Anzahl von mindestens 11 Anmeldungen hierfür eingegangen ist.
23./24.07.2027 (Fr 10:00 - 17:15 Uhr; Sa 9:00 – 16:15 Uhr)
Grundlagen der Traumapädagogik I und II, Spezielle Traumapädagogik
Allgemeine Grundlagen
Vertiefung traumapädagogischer Haltung
Bindungs- und beziehungsorientierte Pädagogik
Traumasensible Elternarbeit
17./18.09.2027
Spezielle Traumapädagogik I und II
Umgang mit dissoziativem störungswertigem Verhalten
Traumapädagogische Gruppenarbeit
Traumapädagogische Stabilisierung
Beziehungsdynamik: Übertragung, Wiederholung und Erwartung
Supervisionen
Aus den folgenden Terminen müssen drei Supervisionen gebucht werden. Diese finden in Gruppen mit maximal neun Teilnehmenden statt:
11.06.27
12.06.27
18.06.27
19.06.27
09.07.27
10.07.27
24.09.27
25.09.27
08.10.27
09.10.27
Kolloquium: 23.10.2027
Abschluss
Diploma der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) und auf Wunsch Zertifikat der DeGPT/BAG.
Voraussetzungen für die Zertifizierung durch die DeGPT/BAG und für den Abschluss der EVHN:
Teilnahme an allen Seminartagen. Teilnahme an den Supervisionen. Eine Fallvorstellung (aus dem Bereich der Traumafachberatung) und eine Projektvorstellung (mündlich und schriftlich) am Kolloquiium. Bei der Wahl des zusätzlichen Schwerpunktes „Traumapädagogik“ noch eine weitere Fallvorstellung aus dem Bereich der Traumapädagogik (mündlich und schritlich)
Lehrgangsgebühren
3.990,00 € (inkl. Supervisionen, Abschlusskolloquium und Lehrgangsmaterialien - Print und virtuell - sowie Seminargetränke und Pausensnacks)
Bei Wahl des zusätzlichen Schwerpunktes "Traumapädagogik"
4.780,00 € insgesamt
Bei Erfüllung der Voraussetzungen zusätzlich 65,00 Euro für das Zertifikat der DeGPT.
zukunftsorientiert.
nachhaltig.
persönlich.
zukunftsorientiert.
nachhaltig.
persönlich.