"Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer digitalisierten Welt“ lautet der Titel des zehnten Austausches zwischen BNE-Engagierten in der Metropolregion. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, drei Städten und vier Hochschulen wurde ein Programm zusammengestellt, welches die großen Spannungsverhältnisse unserer Zeit aufgreift. Die Digitalisierung eröffnet der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) neue Chancen – stellt uns aber zugleich vor grundlegende Dilemmata. Künstliche Intelligenz kann Lernprozesse individualisieren und globale Perspektiven zugänglich machen, geht jedoch mit steigendem Energieverbrauch und abnehmendem Naturerlebnis einher. Wie können wir digitale Innovationen nutzen, ohne unsere Nachhaltigkeitsziele zu untergraben? Bildung steht vor der Herausforderung, technologische Kompetenzen, ethische Reflexion und ökologische Verantwortung zusammenzudenken. In dieser Online- Veranstaltung beleuchten wir, welche Spannungsfelder sich daraus ergeben und wie Bildung zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Engagierte aus verschiedenen Handlungsfeldern der BNE bieten ihre Einsichten, Erfahrungen und Erkenntnisse zu Themen der Nachhaltigkeit unter der Bedingung der Digitalisierung der Lebens- und Berufswelt an.
Von Seiten der EVHN werden unter anderem die Licht- und Schattenseiten von KI beleuchtet (Johannes Mahlmann M. Sc.), über die CO2-Emissionen von digitalen Geräten aufgeklärt (Florian Kammermeier M. Sc.) und Leiborientierte Hochschullehre als eine Antwort auf die digitale und sozial-ökologische Transformation vorgestellt (Prof. Dr. Katrin Valentin).
Das Trainers Training BNE richtet sich an Bildungsakteurinnen und -akteure, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Lehrkräfte/Lehrende und Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Das Trainers Training BNE im März 2026 wird von der Energie- und Umweltstation Nürnberg, der Evangelischen Hochschule Nürnberg sowie Families for Future Fürth und der BNE-Fachstelle der Stadt Erlangen mit freundlicher Unterstützung des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Green Office der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm sowie der BNE-Fachstelle der Stadt Fürth durchgeführt.
Ausführliches Programm-pdf siehe Seitenende. Am Seitenende: Zoom-Link zur Veranstaltung.




Die inklusive Künstlergruppe Chroma Omada gibt mit der Ausstellung „Einblick – Wie Streetart unsere Arbeit verändert hat“ einen eindrucksvollen Überblick über ihr Schaffen. Gezeigt werden Arbeiten aus den Zyklen Umwelt und Lebenslinien sowie aktuelle Werke aus dem Bereich Upcycling. Großformatige Porträts, kraftvolle Streetart-Elemente und Arbeiten auf recycelten Materialien thematisieren Umwelt, Menschlichkeit, Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung. Die Ausstellung zeigt, wie die Verwendung von Streetart-Techniken, etwa das Arbeiten mit Schablonen, sogenannte Stencils, der Künstlergruppe neue Ausdrucksformen eröffnet hat.
Daten sind Informationen, die uns helfen, die Welt besser zu verstehen. Wir begegnen ihnen überall: in der Schule zum Beispiel bei Noten, im Supermarkt beim Preis an der Kasse oder beim Sport, wenn gezählt wird, wie viele Tore in einem Fußballspiel gefallen sind.
Die Evangelische Hochschule Nürnberg und das Alumni-Netzwerk der Evangelischen Hochschule Nürnberg e. V. laden alle Ehemaligen herzlich zum Alumni-Fest ein, am Freitag, 24. April 2026, ab 16.30 Uhr an der Hochschule. Neben viel Zeit für Gespräche gibt es ein kleines Programm - siehe bitte pdf am Seitenende und hier (
Die 'Vermessung der Welt´ ist ein Projekt, das seinen prominenten Ausdruck in einem Ausspruch findet, der Galileo Galilei zugeschrieben wird: ªAlles messen, was messbar ist, und messbar machen, was es zunächst nicht ist" – bei dem sich dieser Satz jedoch so nicht findet. Wer die Welt und mit ihr die Menschen zu vermessen versucht, will begreifen und verstehen. Wer misst, schreibt Prozessen für einen diskreten Zeitpunkt Messwerte, Daten, und Informationen zu, schafft Ordnung durch Unterscheidungen. Es sind Differenzen, die Vergleiche ermöglichen und so Wertsetzungen zulassen. Technisches Messen und menschliches Werten lassen sich wohl unterscheiden, in der Praxis liegen sie zumeist nahe beieinander – gerade im modernen Gesundheitswesen. Dass die verfügbaren Sensoren (EKG, EEG, EMG, Röntgen, CT, Ultraschall, MRT, Mikroskop, Endoskop, …) nun noch einmal gesteigert durch KI in vielfacher Hinsicht präziser sind als die menschlichen Sinne, erklärt ihre fortschreitende Verbreitung und unsere menschliche Angewiesenheit auf sie. Dass die menschlichen Sinne anderes und anders wahrnehmen, fordert zu einer Klärung heraus. Die zehnte Fachtagung Technik・Ethik・Gesundheit widmet sich diesem Thema in gewohnt inter- und transdisziplinärer Weise. Forschende und Nutzende, Theoretiker wie Praktiker sind eingeladen, gemeinsam weiter zu denken und an der Gestaltung sinnenfreudiger und sensorisch vielschichtiger Mensch-Technik-Verhältnisse mitzuwirken.